Die Eingewöhnung läuft – aber es fühlt sich nicht richtig an?
- Was normal ist – und wann ein genauer Blick zählt
- Drei Schritte, bevor ihr entscheidet
- Antworten zu Kündigung und Kita-Gutschein
- Kitarino kennenlernen – ohne zu kündigen
Euer Gefühl stört nicht. Es sagt euch etwas.
- Kinder schauen in unsicheren Momenten zu euch. Sie lesen in euren Gesichtern mit, wie es euch geht.
- Euer Gefühl gehört mit zur Eingewöhnung. Wer sich wohler fühlt, kann leichter loslassen – und das merkt euer Kind.
- Ihr seid nicht schuld, wenn es holprig läuft. Aber ihr dürft es ernst nehmen.
Drei Schritte, bevor ihr entscheidet.
Sprecht es an
Gebt euch Zeit
Hört auf euer Gefühl
Zeit für einen neuen Blick?
040 / 238 36 07-010
Was normal ist – und wann ein genauer Blick zählt.
- Tränen beim Abschied – auch nach Wochen mal wieder
- Ein Rückschritt nach Krankheit oder Urlaub
- Euer Kind klammert zu Hause mehr als vorher
- Ihr selbst braucht Zeit, um loszulassen
- Andere Regeln und Routinen als zu Hause
- Euer ungutes Gefühl bleibt trotz offener Gespräche
- Euer Kind hat keine feste Bezugsperson, die es kennt
- Ihr erfahrt kaum, wie der Tag eures Kindes war
- Ihr fühlt euch mit euren Sorgen nicht ernst genommen
- Euer Kind lässt sich in der Kita von niemandem trösten
- Euer Kind verändert sich über Wochen auch zu Hause – Schlaf, Essen, Sprache
Es geht nicht nur um Betreuung – es geht um Beziehung.
Behutsame Eingewöhnung
Euer Kind gibt das Tempo vor. Sie endet, wenn es sich von seiner Bezugsperson trösten lässt.
Feste Bezugspersonen
Eine Pädagog:in, die euer Kind kennt, morgens begrüßt und die ihr täglich ansprechen könnt.
Offener Austausch – unsere Kitas sind keine „Black Box“
So läuft ein Kitawechsel ab.
Kita St. Pauli, Mo–Fr
Können wir uns Kitarino anschauen, ohne schon gekündigt zu haben?
Ja – und genau so ist der Termin gedacht. Ihr müsst nichts gekündigt haben. Ihr schaut euch die Kita an, trefft das Team, stellt eure Fragen. Euer jetziger Platz bleibt davon unberührt. Ob ihr wechselt, entscheidet ihr danach in Ruhe.
Ist es nach dem Kitastart zu spät für einen Wechsel?
Nein. Ein Wechsel ist in jedem Alter und in jeder Phase möglich. Entscheidend ist nicht der Zeitpunkt, sondern ob ihr als Familie dauerhaft Vertrauen habt. Viele Kinder kommen in der zweiten Kita gut an. Vor allem, wenn ihr ein gutes Gefühl habt.
Schadet ein Wechsel unserem Kind?
Ein Wechsel ist eine Veränderung, keine Katastrophe. Kinder kommen mit Übergängen gut zurecht, wenn Erwachsene sie vorbereiten und behutsam begleiten. Dazu gehören ein echter Abschied in der alten Kita und genug Zeit in der neuen. Rechnet mit ein paar wackeligen Wochen. Das gehört dazu und geht vorbei.
Liegt es an uns?
Meistens liegt es an niemandem allein. Manche Kinder brauchen länger, manche Gruppen sind gerade unruhig, manchmal passen Tempo und Kind nicht zusammen. Das schauen wir uns gemeinsam an, ohne Schuldfrage. Bei Sorgen, die über eine schwierige Eingewöhnung hinausgehen, sind Kinderärzt:innen und Erziehungsberatungsstellen gute erste Ansprechpartner:innen.
Muss unser Kind sich noch einmal eingewöhnen?
Ja, und das ist gut so. Bei Kitarino starten wir bewusst mit einer neuen, behutsamen Eingewöhnung. Euer Kind lernt seine feste Bezugsperson in Ruhe kennen. Plant dafür noch einmal Zeit ein: In den ersten Wochen ist jemand von euch täglich dabei, anfangs nur kurz. Sagt uns früh, wie eure Arbeitszeiten aussehen – wir planen das gemeinsam.
Gibt es einen guten Zeitpunkt für den Wechsel?
Wichtiger als der Monat ist der Ablauf. Plant einen echten Abschied. Kündigt die letzten Tage an und verabschiedet euch vom Team. Nehmt vielleicht ein Foto mit. Legt den Wechsel möglichst nicht in eine unruhige Zeit. Also nicht neben Umzug, Geschwisterkind oder den ersten Arbeitstag. Und macht keinen Zwischenschritt: Ein Übergang ist leichter als zwei.
Wie kündigen wir den bisherigen Platz?
Das steht in eurem Betreuungsvertrag – die Fristen sind sehr unterschiedlich. Schaut dort nach oder fragt die Kita-Leitung. Kündigt erst, wenn ihr den neuen Platz schriftlich habt. Und denkt an den Kita-Gutschein: Ihr schreibt ihn auf die neue Kita um – wir zeigen euch, wie. Was ihr in eurem Fall beachten müsst, gehen wir im Kennenlerntermin gern mit euch durch.
Wie erklären wir unserem Kind den Wechsel?
Ehrlich und einfach. Zum Beispiel: „Wir haben eine neue Kita gefunden, die besser zu uns passt. Wir schauen sie uns zusammen an.“ Kinder brauchen keine Begründung, aber Sicherheit. Die gebt ihr, indem ihr ruhig bleibt.
Diese Kitarino-Kitas in Hamburg könnt ihr kennenlernen.
Kitarino – St. Pauli
Kitarino – Rübenkamp
Ohne Kündigung. Ohne Druck.
So läuft es ab
Kennenlerntermin anfragen
Oder ruft uns an: 040 / 238 36 07-010 (Kita St. Pauli, Mo–Fr)